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Biotopfische

Neben Koi und Goldfischen führen wir auch eine große Auswahl an Biotopfischen und heimischen Fischarten für Ihren Gartenteich. Diese Fischarten erhalten wir von deutschen Fischzüchtern. Nachfolgend ein Überblick über die Fischarten aus unserem Sortiment.

Bitterling (Rhodeus sericeus amarus)

Friedliebender Schwarmfisch, gut zur Vergesellschaftung geeignet. Um das interessante Laichverhalten beobachten zu können, ist artgerechte Haltung angebracht und Muscheln müssen vorhanden sein. Die Besonderheit der 6-9cm langen Bitterlinge ist die Vermehrung. Sie legen ihre Eier in Teich- oder Malermuscheln und die Brut verläßt die Muschel erst wieder, wenn sie schwimmfähig ist. Die blaugrün schillernden Fische ernähren sich überwiegend von Pflanzenstoffen und Schwebealgen.

Gold- und Blauorfen (Leuciscus idus)

Es handelt sich um eine weißgolden bis orangerot glänzende Variation der Orfe, Leuciscus idus. Außer Gold- und Silberorfen gibt es noch die auf dem Rücken bläulich gefärbte Farbvariation der Blauorfe. Diese beliebten Zierfische sind Allesfresser und werden als Vertilger von Mücken und unerwünschten Jungfischen geschätzt. Orfen leben gesellig meist knapp unter der Wasseroberfläche, so dass sie gut zu beobachten ist. Sie benötigen sauerstoffreiches und sauberes Wasser. Im Winter ziehen sie sich in tiefere Bereiche zurück. Orfen sind beliebt, da sie ihre Nahrung hauptsächlich im Freiwasser oder an der Oberfläche aufnehmen. Sie jagen schwarmweise Insekten und sind so gut und oft, auch bei schlechteren Wetter, zu beobachten. Neben Insekten ernähren sie sich auch vom Zierfischfutter, welches für die meisten Gartenteichfische geeignet ist. Orfen sind beliebte, anspruchslose und leicht zu haltende Fische für Gartenteiche und Kaltwasseraquarien.

Gold-Elritze (Pimephales promelas Gold)

Goldelritzen sind Schwarmfische und sollten nicht unter 10 besser 30 Fischen gehalten werden. Hierbei handelt es sich um die Zuchtform einer in Nordamerika weit verbreiteten Art, Pimephales promelas. Dieser Fisch wird nur etwa 6 cm lang, wühlt nicht und verträgt niedrige Temperaturen so gut wie hohe. Damit eignet sich die Goldelritze auch für kleine Teiche. Ihr bevorzugter Aufenthaltsort sind die oberen Wasserschichten. Ihre Nahrung besteht aus Insektenlarven, Fischlaich, Kleinkrebsen, Algen, Anflugnahrung und Jungfischen. Die Männchen betreiben eine Brutpflege und bewachen den in Höhlen (also unter Steinen etc.) abgelegten Laich bis zum Schlüpfen der Brut. Ihr Nachteil: Die Art wird nicht alt, die Lebenserwartung beträgt meist nur 2 Jahre.



Gold-Rotfeder

Der Algenkiller. Es handelt sich hierbei um eine Zuchtform einer einheimischen Art, der Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus). Die Rotfeder ist ein Schwarmfisch, der sich in stehenden (Seen, Teiche, Weiher) und langsam fließenden Gewässern aufhält. Dieser Fisch ernährt sich fast ausschließlich von Algen, auch Fadenalgen, und wühlt nicht. Die Endgröße liegt bei rund 30-40 cm.

Graskarpfen, Weißer Amur (Ctenopharyngodon idella)

Diese Pflanzenfresser sind äußerst beliebte Gartenteichbewohner, da sie sich von Algen aller Art ernähren. Die Art stammt ursprünglich aus China, wo sie in ruhigen, tiefen Flüssen und Seen in den Ebenen vorkommt. Die optimale Wassertemperatur liegt zwischen 22 und 26 °C. Die natürliche Verbreitung ist heute kaum noch festzustellen, da der Graskarpfen bereits im 10. Jahrhundert in China künstlich besetzt wurde. In den 1960er Jahren wurde er auch in vielen Gewässern in Europa und Amerika, oft zusammen mit Silberkarpfen und Marmorkarpfen, zur Bekämpfung von Wasserpflanzen ausgesetzt. Der Graskarpfen ist eine wärmeliebende Art, die aber auch tiefere Temperaturen verträgt. Graskarpfen werden bis einem Meter lang, bleiben im Gartenteich aber deutlich kleiner.



Gründling (Goboi gobio)

Als schwarmbildende Art leben diese Fische, wie der Name schon vermuten läßt,auf dem Grund der Gewässer. Die Gründlinge ernähren sich von Insektenlarven, Würmern und Krebstieren und bevorzugen strömendes, kühles und sauerstoffreiches Wasser. Sie erreichen eine Länge von 8-14cm.

Gold-Schleie (ZF von Tinca tinca)

Die heimliche Schönheit im Gartenteich. Die Goldschleie ist eine rot-goldene Zuchtform der heimischen Schleie (Tinca tinca). Schleien ernähren sich bevorzugt von Schnecken und Algenaufwuchs, man kann sie also gut zur Schneckenbekämpfung einsetzen. Der normalerweise in Bodennähe lebende Karpfenfisch wird im Gartenteich durch Fütterung von Schwimmfutter fast genauso zutraulich wie Koikarpfen. Er sollte in keinem Gartenteich fehlen, da er auf dem Grund sinkende Futterreste aufnimmt und so hilft, den Teich sauber zu halten. Sie werden 30-40cm lang, selten 50cm.



Nase (Chondrostoma nasus)

Nasen sind einheimische Fische, die sehr gut Algen von Steinen, Teichfolie usw. fressen. Algen sind die bevorzugte Nahrung, aber auch am Grund lebende Kleintiere werden von Ihnen verzehrt. Beim Sammeln der Nahrung am Grund, bzw. der Nahrungssuche, schaben sie mit Ihren hornigen Lippen am Grund. Sie drehen sich dabei häufig auf die Seite und verraten sich durch das Aufblitzen ihrer Flanken. Als Schwarmfisch sollten mindestens 6 Tiere gehalten werden. Sie sind als Flußfische recht sauerstoffbedürftig und brauchen eine Belüftung im Gartenteich. Nasen können in Gartenteichen bis zu 30cm groß werden.

Sonnenbarsch (Lepomis gibbosus)

Der aus Amerika stammende gemeine Sonnenbarsch wurde erstmalig 1880 in Deutschland nachgewiesen. Bevorzugter Lebensraum sind stehende und langsam fließende Gewässer mit klarem Wasser und dichter Vegetation zum Schutz vor Fressfeinden. Im Sommer lebt der Gemeine Sonnenbarsch, eher grundnah, in einer Wassertiefe von ein bis zwei Metern. Im Winter zieht er sich jedoch auch in tiefere Gewässerabschnitte zurück. Männchen betreibt Brutpflege und verteidigen zur Laichzeit Reviere. Deshalb im Teich nicht mehr als 5 Exemplare halten. Sonnenbarsche werden bis 12 cm groß und mögen keine Strömung. Der Gemeine Sonnenbarsch ernährt sich von einer breiten Palette an Kleintieren: Insekten und deren Larven, Schnecken, Krebsen und Egeln, auch kleine Fische werden erbeutet. Ergänzt wird das Nahrungsspektrum durch geringe Mengen an pflanzlicher Nahrung. Die Futtersuche findet über die Dauer des gesamten Tages statt, die Nachmittagsstunden sind jedoch die Zeit der intensivsten Jagd.

Spiegelkarpfen (Cyprinus carpio morpha noblis)

Der Spiegelkarpfen (Cyprinus carpio morpha noblis) ist eine in Europa weit verbreitete Zuchtform. Ursprünglich stammt der Karpfen aus Asien, die Römer brachten ihn nach Europa. Sein Aussehen ist durch wenige, vergrößerte, metallisch glänzende Schuppen charakterisiert, die unregelmäßig an den Körperseiten verteilt sind. Vom Kopf bis zum Schwanz verläuft am Rücken meist eine durchgehende Reihe von Schuppen, und auch der Schwanzstiel ist beschuppt. Der Spiegelkarpfen ist meist sehr hochrückig und rund. Als Friedfisch ernährt sich der Karpfen als Brütling von Zooplankton, später hauptsächlich von am Boden lebenden Kleinlebewesen wie Insektenlarven, Schnecken und Würmern.